Die 10 Top-Berufe in der Schweiz


Dass ein Beruf nicht gleich Berufung ist, haben auch in der Schweiz Untersuchungen ergeben. Vielmehr orientieren sich viele Schweizer Jugendliche nach Verdienstmöglichkeiten in den einzelnen Berufen. So ist es sicherlich interessant zu wissen, welche Berufe zurzeit in der Schweiz am besten bezahlt werden. Unter Berücksichtigung des Durchschnittskommens für alle Berufe steht dabei der Beruf des Zahnarztes an erster Stelle. Der Beruf eines Arztes für Allgemeinmedizin belegt hingegen erstaunlicher Weise nur den sechsten Platz im Ranking der zehn bestbezahlten Berufe. Die Plätze zwei und drei belegen die Berufe des Anlageberaters und des Unternehmensberaters. Auf den Plätzen vier und fünf folgen die Berufe eines Marketingleiters und eines Projektmanagers in der IT-Branche. Dem folgen die Berufe des Wirtschaftsprüfers und des Wirtschaftsinformatikers. Juristen hingegen kommen nur auf Platz neun und Chemiker auf Platz zehn. Allerdings ist es nach wie vor leider so, dass das Gehaltsniveau der einzelnen Berufe geschlechterspezifisch stark differiert. Die Unterschiede betragen dabei zum Teil bis zu zwanzig Prozent. Bei allem Verständnis für das Streben nach einer guten Bezahlung sollte man jedoch auch nicht vergessen, dass ein guter Verdienst nicht das einzige Kriterium bei der Berufswahl sein sollte. Ein Job sollte hingegen auch Freude bereiten und zu den eigenen Fähigkeiten und Talenten passen. Letztendlich begleitet ein Beruf einen Menschen meistens über viele Jahre hinweg oder sogar lebenslang. Was bringt es, wenn irgendwann jeder Arbeitstag zu einer Qual wird, weil der ausgeübte Beruf keine Freude macht oder man sich überfordert fühlt. Oft genug werden diese Symptome dann sogar noch auf die eigene Familie übertragen und der Ärger und Stress ist vorprogrammiert. Auch darf nicht vergessen werden, dass die aufgeführten Top-Jobs allesamt eine sehr gute Ausbildung voraussetzen, oftmals auch ein Studium. Wer über ein solches nicht verfügt, sollte dennoch nicht verzagen und an den alten Grundsatz denken, dass auch ein Handwerk über einen „goldenen Boden“ verfügt. Auch als Handwerker kann man gut verdienen, besonders dann wenn man sich selbstständig macht.