BMW bleibt bei Brennstoffzellen


 

AMSTERDAM – BMW plant, im Jahr 2022 ein Wasserstoff-Brennstoffzellenauto in kleinen Stückzahlen zu präsentieren, sagte Matthias Klietz, Leiter der alternativen Antriebsgruppe des Unternehmens.

Klietz war für die Energiekonferenz von Royal Dutch Shell im vergangenen Monat anwesend, um einen Prototyp eines BMW 5er GT zu zeigen, der mit einem Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antriebsstrang modifiziert wurde. Das Unternehmen erwartet keine großtechnische Produktion von Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeugen bis nach 2025.

Automobilhersteller wie Toyota, Honda, Hyundai und General Motors forschen weiter an Brennstoffzellen, während sie andere batteriebasierte Elektrifizierungsprogramme hochfahren. Strenge Emissionsvorschriften könnten europäische Autobauer dazu veranlassen, in wasserstoffbetriebene Autos zu investieren.

Mitte der 2000er Jahre produzierte BMW eine Wasserstoff-Variante der 7er-Reihe und nutzt Wasserstoff als Energiequelle in seinen Fabriken. Klietz sprach mit Shiraz Ahmed, Chefredakteur für Mobilität, darüber, wo sich BMW in seiner Wasserstoff-Brennstoffzelle befindet.

F: Wie sehen Sie die Implementierung von Wasserstoff?

A: Für BMW verwenden wir es für die Autos, aber wir verwenden es auch im Produktionsprozess. So werden Gabelstapler vor allem in den USA mit Wasserstoff angetrieben. Sie können es auch im Produktionsprozess einsetzen, um es nachhaltiger zu machen, wenn Sie es mit einer Flüssigkeit zum Speichern des Wasserstoffs verwenden. Sie können Ihren Energieverbrauch reduzieren und durch die Wärme aus dem Produktionsprozess effizienter speichern.

Welche Rolle spielen Automobilhersteller beim Roll-out der Infrastruktur?

Wir sind mit dem Produkt unterwegs. Jemand muss den Wasserstoff produzieren, jemand muss den Wasserstoff an den Kunden liefern; Es ist eine ziemlich lange Kette. Und das Produkt, das Auto selbst, steht am Ende dieser Kette. Deshalb brauchen wir alle diese anderen Beteiligten, um das System zum Laufen zu bringen.

Ist das eine Zusammenarbeit, oder vertraust du auf Energieunternehmen und Regierungen, um die Infrastruktur vorzubereiten 

Es gibt Organisationen, bei denen wir versuchen, den Prozess des Aufbaus der Infrastruktur und des Produkts aufeinander abzustimmen. Wir bringen es durch Verhandlungen voran. So machst du es im Moment. Es gibt keine harten Verträge.

Werden Wasserstoffautos unter Menschen leiden, die sich unsicher sind?

Auf der Kundenseite ist das größte Problem nach wie vor die Infrastruktur. Mit Blick auf unser Produkt sind es die Kosten. Es ist immer noch nicht gut genug, um den Kunden [angemessene] Kosten zu bieten.